Dr. Else Ulich-Beil

Titel: Dr.
Vorname: Else
Name: Ulich-Beil
Geburtsname: Beil
Beruf: Sozialbeamtin, Professorin, Politikerin
Geburtsdatum: 30.08.1886
Geburtsort: Elberfeld
Todesdatum: 04.05.1965
Sterbeort: Berlin
Verheiratet seit: 1918-1929
Verheiratet mit: Dr. Robert Ulich
Beruf Ehemann: Leiter der Zentralstelle für Volksbildungswesen im Sächs. Kultusministerium; später Emigration und Prof. der Harvard-Universität
Kinder: 2 (Konrad, Pitter)
Ausbildung: Studium (Geschichte, Philosophie) in München; 1914 Promotion in Leipzig und Staatsexamen
Beruflicher Werdegang: 1914-1916 Leiterin der Leipziger Frauenhochschule; 1916-1918 Leiterin des Frauenreferats der Leipziger Kriegsamtsstelle; 1918-1924 Regierungsrätin im Sächs. Innenministerium in Dresden; 1929 Leitung der Sozialen Frauenschule und 1930-1933 Umbau zur Staatlichen Wohlfahrtsschule in Dresden-Hellerau; 1933 Berufsverbot; 1934 Umzug nach Berlin, ab 1939 Lateinlehrerin an versch. Gymnasien; nach 1945 Politikerin und Frauenrechtlerin
Mitgliedschaften: 1918 DDP, Gründungsmitglied des "Kreises religiöser Sozialisten" (mit Paul Tillich); 1921 zweite Vorsitzende des Staatsbürgerinnen-Verbandes; 1920-1929 Abgeordnete im Sächs. Landtag, 1924-1929 im Vorstand des BDF; nach 1945 Mitglied der CDU; 1947 im Vorstand der akademischen Kommission des Wilmersdorfer Frauenbundes und 1949 im DAB; 1949-1952 erste Vorsitzende des neugegr. Staatsbürgerinnen-Verbandes; 1952 Vorsitzende des Deutschen Frauenrings
Biographische Literatur: Irene Stoehr, Else Ulich-Beil, in: Renate Genth, Reingard Jäkl, Rita Pawlowski, Ingrid Schmidt-Harzbach (Hg.), Frauenpolitik und politisches Wirken von Frauen im Berlin der Nachkriegszeit 1945-1949, Berlin 1996, S. 337-344
Hauptwerke: Zur Entwicklung des Begriffs Weltliteratur (Leipzig: Voigtländer, 1914); Ich ging meinen Weg (Berlin: Herbig, 1961)