Dr. Magda Mathilde Jenny Staudinger

Titel: Dr.
Vorname: Magda Mathilde Jenny
Name: Staudinger
Geburtsname: Woit
Beruf: Biologin, Chemikerin
Geburtsdatum: 12.08.1902
Geburtsort: Uddern
Todesdatum: 21.04.1997
Sterbeort: Freiburg
Verheiratet seit: 1928
Verheiratet mit: Hermann Staudinger
Beruf Ehemann: Chemiker
Kinder: 2 (aus erster Ehe des Ehemannes)
Ausbildung: Abitur an russ. Mädchengymnasium in Jejsk; 1921-1925 Studium (Biologie) in Berlin; 1925 Promotion, Staatsexamen in Riga
Beruflicher Werdegang: Arbeit als Kindergärtnerin; nach dem Staatsexamen Tätigkeit als Assistentin am Botanischen Laboratorium der Univ. Riga; 1927-1928 Gastforscherin an der Biologischen Anstalt Helgoland; 1928 Heirat in Freiburg; 1937-1944 Freie Mitarbeit im Chemischen Labor Hermann Staudingers; nach 1945 Vortragsreisen
Mitgliedschaften: 1949 Gründungsmitglied und bis 1957 Vorsitzende der Freiburger Akademikerinnen e.V.; 1959-1968 Stipendien-Komitees der IFUW; 1961 Vertreterin des DAB in der deutschen UNESCO-Kommission; 1966-1980 deutsche Delegierte bei den UNESCO-Generalkonferenzen; 1968 im Aufklärungskomitee über die Geschichte des DAB im Nationalsozialismus
Biographische Literatur: Isolde Tröndle-Weintritt, Dr. phil. Magda Staudinger. "Mit dieser herrlichen Möglichkeit hatte ich gar nicht gerechnet.", in: Dies. und Petra Hekert (Hg.), "Nun gehen Sie hin und heiraten Sie!" Die Töchter der Alma mater im 20. Jahrhundert, Freiburg 1997, S. 78-94; [Neue Deutsche Biographie, Magda Staudinger](http://www.deutsche-biographie.de/sfz125623.html)
Hauptwerke: Umgestaltungen an Blattgeweben infolge des Wundreizes (Diss., Langensalza, 1925); Das wissenschaftliche Werk von Hermann Staudinger, 7 Bde. (Basel: Huethig & Wepf, 1969–70)