Helene Lange

Vorname: Helene
Name: Lange
Beruf: Lehrerin, Frauenrechtlerin
Geburtsdatum: 09.04.1848
Geburtsort: Oldenburg
Todesdatum: 13.05.1930
Sterbeort: Berlin
Ausbildung: 1866 Aupair in einem Internat in Petit Château, Elsaß; Selbststudium in Philosophie, Literatur- und Religionsgeschichte, Geschichte und alten Sprachen, 1871 Lehrerinnenexamen in Berlin
Beruflicher Werdegang: bis 1891 Lehrerin an verschiedenen Privatschulen für Mädchen; ab 1889 Realkurse (ab 1893 Gymnasialkurse) für Frauen zur Vorbereitung auf das externe Abitur in Berlin; ab 1893 Herausgeberin der Zeitschrift "Die Frau"; 1906 Mitarbeit an der preuß. Mädchenschulreform; 1914-1918 Unterstützung des Nationalen Frauendienstes; 1920 gem. mit Gertrud Bäumer Gründung der "Sozialen Frauenschule" in Hamburg; 1923 Ehrendoktorwürde für Staatswissenschaften an der Univ. Tübingen; 1928 Preuß. Staatsmedaille "Für die Verdienste um den Staat"
Mitgliedschaften: 1872 im Verein deutscher Lehrerinnen und Erzieherinnen, 1890 Gründungsmitglied und seit 1893 im Vorstand des Allg. Dt. Lehrerinnenvereins (ADLV); ab 1894 im Vorstand des Bundes Deutscher Frauenvereine (BDF); 1908 Beitritt zur Freisinnigen Partei, 1919 Stadtverordnete der DDP in Hamburg; bis 1921 Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF)
Biographische Literatur: Angelika Schaser, Helene Lange und Getrud Bäumer. Eine politische Lebensgemeinschaft, Köln 2000; [Neue Deutsche Biographie, Helene Lange](http://www.deutsche-biographie.de/sfz47917.html)
Hauptwerke: Handbuch der Frauenbewegung, 5 Bde. (herausgegeben mit Gertrud Bäumer, Berlin: Moeser, 1901–06); Die Frau. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit (herausgegeben mit Gertrud Bäumer, 1893–1924)