Dr. med. Edith von Lölhöffel von Löwensprung

Titel: Dr. med.
Vorname: Edith von
Name: Lölhöffel von Löwensprung
Geburtsname: Unterberger
Beruf: Ärztin
Geburtsdatum: 13.03.1896
Geburtsort: Berlin
Todesdatum: 1941
Sterbeort: Berlin
Verheiratet seit: 1923
Verheiratet mit: Erich Lölhöffel von Löwensprung
Beruf Ehemann: Dr.
Kinder: 4
Ausbildung: 1917 Abitur in Berlin-Charlottenburg, 1917-1922 Studium (Medizin) in Berlin, Ausbildung in Massage und Gymnastik; 1924 Promotion; 1928 Approbation als Sportärztin
Beruflicher Werdegang: 1923-1927 prakt. Ärztin in den Kliniken Neuwestend und Lichterfelde; nebenamtl. Arbeit in Geburtshilfe und Kurse am Charlottenburger Jugendheim; 1928 Festanstellung an Deutscher Hochschule für Leibesübungen; 1929 Berufung an die Preuß. Hochschule für Leibesübungen, ab 1930 zusätzl. Lehraufträge am Berliner Hochschulinstitut für Leibesübungen und Sportärztin der Berliner Universität; 1932 aus gesundheitlichen Gründen Aufgabe dieser Tätigkeiten. Ab 1933 ehrenamtl. Engagement in BDM, Reichsarbeitsdienst, Reichsfrauenführung, 1936 Betreuung der deutschen Athletinnen bei der Olympiade, ab 1937 Schriftleitung der Zeitschrift "Ärztin", deutsche Delegierte zum Kongress des Internat. Ärztinnenbundes Stockholm
Mitgliedschaften: Charlottenburger Wandervogel; ab 1920 im Hochschulring Deutsche Art und im Verein für das Deutschtum im Ausland; 1926-1936 im BDÄ (1931 erste Schriftführerin der Ortsgruppe Berlin); 1933 im NS-Reichsbund für Leibesübungen
Biographische Literatur: Ilse Szagunn, Edith von Lölhöffel zum Gedächtnis, in: Die Ärzin 17 (1941) H. 3, S. 95-99; Ursula Kuhlo, Dr. Edith von Lölhöffel ist von uns gegangen, in: Ärztin 17 (1941), S. 45 f.; Christine Eckelmann, Ärztinnen in der Weimarer Zeit und im Nationalsozialismus. Eine Untersuchung über den Bund Deutscher Ärztinnen, Wermelskirchen 1992, S. 97
Hauptwerke: Über die Beziehungen zwischen Ovulation und Menstruation,” (Diss. med., 1924)
Links: [Dokumentation Ärztinnen im Kaiserreich](http://geschichte.charite.de/aerztinnen/HTML/rec00702c1.html)