Marie-Louise Puech

Vorname: Marie-Louise
Name: Puech
Beruf: Germanistin
Geburtsdatum: 06.07.1876
Geburtsort: Castres, Tarn
Todesdatum: 1966
Sterbeort: Paris
Verheiratet seit: 1908
Verheiratet mit: Jules Puech (1879-1957)
Beruf Ehemann: Jurist, Sekretär des europäischen Büros der Carnegie Foundation for International Peace; Beamter im frz. Außenministerium
Ausbildung: Schulabschluss und Lehrerinnenexamen (Deutsch) in Tarn; 1895 Studienaufenthalt in Großbritannien
Beruflicher Werdegang: 1897-1900 viermaliger Versuch, die Agrégation in Deutsch zu erhalten; 1900-1908 Dozentin für Französische Literatur, McGill University, Montreal, Kanada; 1908 Rückkehr nach Frankreich, während des I. Weltkriegs Mitredakteurin der Zeitschrift "La Paix par le Droit"; 1939 Rückzug auf ihren Besitz "La Borieblanque" im Dept. Tarn, den sie zu einem Zentrum akademischer Flüchtlingshilfe macht. Über 274.000 Francs ihres privaten Vermögens gehen bis 1945 in ihre Flüchtlingshilfe für verfolgte Kolleginnen aus dem Deutschen Reich und seinen besetzten Gebieten
Mitgliedschaften: ab 1917 Vorstandsmitglied der Französischen Fraunrats (CNFF); 1919 Union Française pur le Suffrage des Femmes (UFSF) und Mitbegründerin des Französischen Akademikerinnenvereins (AFFDU); 1920 Generalsekretärin und später Präsidentin der Union féminine pour la Société des Nations; seit 1924 Vorsitzende des IFUW-Committee of Intellectual; seit 1929 zuständig für die internationalen Belange des AFFDU; seit 1935 aktiv im ICW
Biographische Literatur: Nicole Fouchet, Marie-Louise Puech, in: Evelyne Dieboldt (Hg.), Dictionnaire biographique: Militer au XXe siècle: Femmes, féminismes, Églises et société, Paris 2009, S. 266-269