Dr. Irmgard Rathgen

Titel: Dr.
Vorname: Irmgard
Name: Rathgen
Beruf: Nationalökonomin
Geburtsdatum: 1897
Todesdatum: 1985
Sterbeort: Leipzig
Ausbildung: 1917 Abitur; 1917-1920 Ausbildung zur Wohlfahrtspflegerin an der Sozialen Frauenschule Hamburg und dem Sozialpädagogischen Institut Hamburg, Hauptfach: Allgemeine und wirtschaftliche Wohlfahrtspflege; 1922-1926 Studium (Nationalökonomie); 1926 Promotion
Beruflicher Werdegang: 1921-1922 Geschäftsführerin des Ständigen Ausschusses zur Förderung der Arbeiterinnen- Interessen, Berlin; Mitarbeit bei der Zeitschrift „Soziale Praxis“; 1922-1924 Assistentin im Großbankbetrieb; 1925-1926 Sekretärin des DDP-Reichstagsabgeordneten Anton Erkelenz, Schriftleiterin der „Hilfe" und Geschäftsführerin des Kulturausschusses der DDP; 1926-1933 Leiterin der Familienfürsorge der Stadt Hannover; ab 1933 Studiendirektorin am Sozialpädagogischen Frauenseminar in Leipzig
Mitgliedschaften: DAB; 1924 inoffizielle Vertreterin der Deutschen auf der IFUW-Versammlung in Christiania, Norwegen; entschiedene Verfechterin der internationalen Vernetzung von Akademikerinnen in der IFUW
Biographische Literatur: Gunda Rohbeck, Verzicht auf Dank und Anerkennung. Berufsentwicklung hannoverscher Fürsorgerinnen, Münster 2005, S. 466
Hauptwerke: Dritte Generation: Für Gertrud Bäumer, September 1923 (herausgegeben mit Hilde Lion und Else Ulig-Beil, Berlin: Herbig, 1923); Die Beziehungen des Kleinaktionärs zur Aktiengesellschaft in Deutschland (Diss., Hamburg, 1926); Der Wert der vorbeugenden Fürsorge als Sparmaßnahme und die Möglichkeiten zu ihrer Ausgestaltung (Berlin: Dt. Archiv f. Jugendwohlfahrt, 1931)