Dr. Dorothee von Velsen

Titel: Dr.
Vorname: Dorothee von
Name: Velsen
Beruf: Historikerin, Schriftstellerin
Geburtsdatum: 29.11.1883
Geburtsort: Zabrze (Hindenburg)
Todesdatum: 16.05.1970
Sterbeort: Kochel am See
Ausbildung: Mädchenpensionat Weimar; Ausbildung zur Hilfskrankenschwester; bis 1914 Soziale Frauenschule Berlin; 1925 Studium (Geschichte, Volkswirtschaft, Theologie) in Berlin, und (Geschichte, Kirchengeschichte, Philosophie) in Heidelberg; 1928 Promotion
Beruflicher Werdegang: 1914 Nationaler Frauendienst, Berlin; 1915-1916 Assistentin von M.-E. Lüders beim Aufbau einer Fürsorgeabteilung in Brüssel; 1917-1918 Organisation des Vaterländischen Frauendienstes Breslau und Kiew; 1933-1945 Rückzug aus dem politischen Leben und schriftstellerische Tätigkeit; nach 1945 beteiligt am Wiederaufbau der westdeutschen Frauenorganisationen
Mitgliedschaften: 1919 DDP; 1919-1921 Geschäftsführerin des BDF; 1920-1933 Vorsitzende des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbandes; 1926-1933 im DAB; 1949 DAB, Staatsbürgerinnen-Verband
Biographische Literatur: Marie-Elisabeth Lüders, Dorothee von Velsen. Versuch zu einem Lebensbild. Eine Würdigung zu ihrem 80. Geburtstag am 29.11.1963, o.O.; Bärbel Maul, Akademikerinnen in der Nachkriegszeit. Ein Vergleich zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, Frankfurt 2002, S. 426; [Neue Deutsche Biographie, Dorothee von Velsen](http://www.deutsche-biographie.de/sfzV0367.html)
Hauptwerke: Über Freundschaft (1923); Die Gegenreformation in den Fürstentümern Liegnitz-Brieg-Wohlau (Verlag: Leipzig, 1931); Die königlichen Kinder (Berlin: Bott, 1937); Das goldene Tor (Jena: E. Diederichs, 1939); Der Graf Mercy (Jena: E. Diederichs, 1943); Wir leben eine Spanne Zeit (Tübingen: R. Wunderlich, 1951); Im Alter die Fülle. Erinnerungen (Tübingen: R. Wunderlich, 1956)