Dr. Anna Hulda Kottenhoff (verheiratete/married Dammer & Schmidtdammer respectively)

Titel: Dr.
Vorname: Anna Hulda
Name: Kottenhoff (verheiratete/married Dammer & Schmidtdammer respectively)
Beruf: Juristin
Geburtsdatum: 24.11.1907
Geburtsort: Hagen-Haspe
Todesdatum: 24.05.1969
Sterbeort: Büderich
Verheiratet seit: 08.04.1942
Verheiratet mit: Günther Dammer (später Schmidtdammer)
Ausbildung: 1932 Abitur in Dortmund; 1932-1935 Studium (Rechtswissenschaft) in Innsbruck und Heidelberg; 1935 erste juristische Staatsprüfung in Berlin; 1940 Promotion in Heidelberg
Beruflicher Werdegang: 1933-1935 juristische Fachschaftsreferentin und Referentin für Wissenschaft und Facherziehung im Hauptamt IV (Studentinnen) der Heidelberger Studentenführung; 1935-1936 juristische Fachschaftsreferentin an der Universität Berlin; Jan. 1936 Assistentin am Berliner Institut für Staatsforschung; ab Nov. 1936 Referentin für Wissenschaft und Facherziehung im Amt Studentinnen der Reichsstudentenführung; 1938-1939 stellvertretende Reichs-ANSt-Referentin und Gau-ANSt-Referentin in Brandenburg; seit Jan. 1939 Leiterin des Amtes Studentinnen in der Reichsstudentenführung; 1942 Gaufrauenschaftsleiterin in Salzburg
Mitgliedschaften: 1937 NSDAP; 1937 Mitbegründerin der "Hochschulgemeinschaft Deutscher Frauen"
Biographische Literatur: Michael Grüttner, Anna Kottenhoff, in: Ders., Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik, Heidelberg 2004, S. 97
Hauptwerke: Der Staat im Recht: Eine Untersuchung über die Rechtsfähigkeit und Rechtsverkehrsfähigkeit des Staates unter besonderer Berücksichtigung der juristischen Staatsperson (Diss., Hagen: Basse, 1939); Frauen- und Kinderarbeit in England: Eine sozialpolitische Kritik (privat veröffentlicht 1940, 1941 Neuauflage durch Volk und Reich in der Propagandaserie “England ohne Maske”)