Inge Wolff

Vorname: Inge
Name: Wolff
Verheiratet seit: 1939
Verheiratet mit: Hubert Schrade
Beruf Ehemann: Professor für Kunstgeschichte an der Reichsuniversität Straßburg, nach 1945 Leiter des Kunsthistorischen Instituts Tübingen
Ausbildung: Studium (Kunstgeschichte) bei dem Nationalsozialisten Wilhelm Pinder in Berlin
Beruflicher Werdegang: Mitarbeit im Amt Studentinnen der NS-Studentenführung; 1937 Initiatorin der Hochschulgemeinschaft deutscher Frauen innerhalb der "studentischen Kampfhilfe", ab 1939 mit ihrem Mann in Straßburg, nach 1945 in Tübingen
Mitgliedschaften: NSDAP
Biographische Literatur: Dietrich Schubert, Heidelberger Kunstgeschichte unter dem Nationalsozialismus. Professoren im Übergang zur NS-Diktatur und nach 1933, in: Ruth Heftig u.a. (Hg.), Kunstgeschichte im Dritten Reich. Theorien, Methoden, Praktiken, Berlin 2008, S. 65-86, hier: S. 80
Hauptwerke: “Aufruf zum Beitritt in die Hochschulgemeinschaft deutscher Frauen”, in: Frauenkultur im Deutschen Frauenwerk 3 (1937), S. 1; “Zusammenarbeit zwischen dem Bund Deutscher Mädel und der Arbeitsgemeinschaft nationalsozialistischer Studentinnen” (mit Trude Brückner), in: Das Junge Deutschland 31 (1937), S. 188–90