Gertrud Scholtz-Klink (Heißmeyer)

Vorname: Gertrud
Name: Scholtz-Klink (Heißmeyer)
Geburtsname: Treusch
Geburtsdatum: 09.02.1902
Geburtsort: Adelsheim
Todesdatum: 24.03.1999
Sterbeort: Bebenhausen
Verheiratet mit: Eugen Klink(1921-1930); Günther Klink(1932-1937); August Heißmeyer (1940-1979)
Beruf Ehemann: 1. Ehemann: Lehrer 2. Ehemann: Landarzt 3. Ehemann: SS-Obergruppenführer und Inspekteur der Napolas
Kinder: 5 (geb. 1921, 1923, 1925, 1944)
Ausbildung: Schulabschluss mit Mittlerer Reife
Beruflicher Werdegang: 1933 Gaufrauenschaftsleiterin und Referentin für Frauenverbände im Badischen Innenministerium, Arbeitsdienstführerin für Baden, Würtemberg und die Pfalz; 1934 Arbeitsdienstführerin für das Reich in Berlin und Führung der Frauen im DRK, wenig später Reichsfrauenführerin im Reichsministerium für Arbeit (RMA) in Berlin; 1936 Berufung in die Strafkammer der DAF; 1945 unter dem Namen "Maria Stuckenbrock" zunächst in Bebenhausen (bei Tübingen) gemeldet; 1948 verhaftet und verurteilt, jedoch nicht inhaftiert; 1950 abermals zu zweijähriger Haft verurteilt; Haftverschonung nach Gnadengesuch
Mitgliedschaften: 1930 Beitritt in die NSDAP
Biographische Literatur: Massimiliano Livi, Gertrud Scholtz-Klink. Die Reichsfrauenführerin. Politische Handlungsräume und Identitätsprobleme der Frauen im Nationalsozialismus am Beispiel der Führerin aller deutschen Frauen, Münster 2005, S. 51-126, 239-245; Christiane Berger, Die „Reichsfrauenführerin“ Gertrud Scholtz-Klink. Zur Wirkung einer nationalsozialistischen Karriere in Verlauf, Retrospektive und Gegenwart, (Diss.) Hamburg 2005, insbes. S. 20-25; [Neue Deutsche Biographie, Gertrud Scholtz-Klink](http://www.deutsche-biographie.de/sfz115653.html)
Hauptwerke: Aufbau des Deutschen Frauenarbeitsdienstes (Leipzig: Der Nationale Aufbau, 1934); Den Deutschen Frauen. Frauenkongreß Reichsparteitag Nürnberg 1935. Worte des Führers (Leipzig: Reichsfrauenführerin, 1935); Verpflichtung und Aufgabe der Frau im nationalsozialistischen Staat (Berlin: Junker und Dünnhaupt, 1941); Die Frau im Dritten Reich. Eine Dokumentation (Autobiographie, Tübingen: Grabert, 1978)