Dr. Rosa Kempf

Titel: Dr.
Vorname: Rosa
Name: Kempf
Beruf: Lehrerin, Dozentin
Geburtsdatum: 08.02.1874
Geburtsort: Bad Birnbach, Niederbayern
Todesdatum: 03.02.1948
Sterbeort: Darmstadt
Ausbildung: 1892 Abschluss als Volksschullehrerin; 1904 Abitur; 1905-1911 Studium (Philosophie, Staatswissenschaften) in München; 1911 Promotion
Beruflicher Werdegang: 1892-1904 Volksschullehrerin; 1913 Leiterin des Frauenseminars für Soziale Berufsarbeit in Frankfurt/M. (später Wohlfahrtsschule der Provinz Hessen-Nassau und des Freistaates Hessen); 1933 Entlassung
Mitgliedschaften: 1905-1911 im Verein Studierender Frauen München; 1913-1919 im Vorstand des Deutschen Verbandes für Frauenstimmrecht; 1918 Beitritt in die Deutsche Demokratische Partei (DDP); 1918-1920 Abgeordnete im ersten Bayerischen Landtag; Mitbegründerin und Vorsitzende der DAB-Gruppe Frankfurt/M.
Biographische Literatur: Elke Reining, Rosa Kempf (1874-1948). Ihr Kampf für die Rechte der Frauen, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 64 (2001), S. 149-168; [Neue Deutsche Biographie, Rosa Kempf](http://www.deutsche-biographie.de/sfz079_00488_1.html)
Hauptwerke: Das Leben der jungen Fabrikmädchen in München (Diss., Leipzig: Duncker & Humblot, 1911); Das Interesse der Industrie an der Ausbildung der weiblichen Arbeiterschaft (Gautzsch: Dietrich, 1914); Die deutsche Frau nach der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925 (Mannheim: Bensheimer, 1931)