Helene Richter

Vorname: Helene
Name: Richter
Beruf: Theaterkritikerin; Literaturwissenschaftlerin
Geburtsdatum: 04.08.1861
Geburtsort: Wien
Todesdatum: 08.11.1942
Sterbeort: Theresienstadt concentration camp
Ausbildung: 1891-1899 Gasthörerin an der Universität Wien
Beruflicher Werdegang: Theaterkritikerin und Spezialistin für britische und amerikanische Literatur; 1931 Dr. h.c. Univ. Heidelberg und Erlangen; 1938 Berufsverbot; Helene lehnt wie ihre Schwester Elise eine Einladung der hollädnischen Akadermikerinnen ab, zu emigrieren; bis 1941 finanzielle Unterstützung durch die IFUW in Wien; Herbst 1942 Deportation nach Theresienstadt
Biographische Literatur: Elise Richter, Summe des Lebens, Wien 1997; Thierry Elsen und Robert Tanzmeister, In Sachen Elise und Helene Richter. Die Chronologie eines "Bibliotheksverkaufs", in: Murray G. Hall (Hg.), Geraubte Bücher. Die Österreichische Nationalbibliothek stellt sich ihrer NS-Vergangenheit, Wien 2004, S. 128-138; Christine Hofrath, Bücherspuren. Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im Dritten Reich, Wien 2010
Hauptwerke: Burgtheaterrezensionen für literarische Jahrbücher; William Blake (1906); Geschichte der englischen Romantik, Bd. 1.2 (1911); Shakespeare, der Mensch (1923); Rezeption des Dichters John Keats (MS 1939, Royal Holloway College Archives)
Links: [BiografiA](http://www.biografia.at/)